Umbraco Hosting mit Azure, eigenem Server, Shared Hosting

Freitag, 11.05.2018

Maximilian Vollendorf

Sie haben Ihre neue Website auf Basis von Umbraco aufgebaut oder von uns aufbauen lassen, jetzt stellt sich die Frage, wohin damit. Wo soll die Site gehostet werden? Schnell ein kleines Hosting-Paket bei einem Shared-Hosting-Anbieter gebucht und los geht es? Hier erfahren Sie, welche Möglichkeiten es gibt. 

Zuerst stellt sich die Frage, wer braucht denn überhaupt Umbraco? Will man eine kleine Portfolio-Site ins Netz stellen, ist man vielleicht mit einem Website-Baukasten oder mit einer Fertig-Blog-Lösung günstiger aufgehoben. Benötigt der Kunde ein Webapplikation auf Enterprise-Niveau, also eine leistungsfähige Weblösung mit Anbindung an ein ERP- oder CRM-System, ist man mit Umbraco bestens aufgehoben.

Aber beginnen wir doch mal mit einer kleinen Lösung. Es gibt Gründe, warum ein Kunde trotz des reichhaltigen Angebots an Web-Baukästen und Blog-Themes eine individuelle Lösung bevorzugt. Sei es, weil ein Kunde unseren Service schätzt, oder weil er eine auf ihn zugeschnittene Gestaltung wünscht und er keine Lösung von der Stange will. Dann genügt im Prinzip ein kleines Hosting-Paket eines gängigen Anbieters, um E-Mails und Domains verwalten zu können. Umbraco läuft auf unserem Server mit Backups und allem Drum & Dran. Über das Kundenmenü des Webhosters wird einfach die Domain so konfiguriert, dass sie auf unseren Server zeigt, und schon ist die Umbraco-Site erreichbar.

Betrachten wir nun die nächste Lösung. Ein eigener Server muss her. Sei es, dass neben dem CMS noch weitere Applikationen laufen müssen, sei es, dass man neben dem Live-System noch ein Staging-System laufen lassen will, sei es, dass man mehrere Projekte online bringen will, sei es, dass Sie besondere Anforderungen an Performance und Verfügbarkeit haben, dann greifen Sie zu einem eigenen Server. Wir schlagen Ihnen eine geeignete Lösung vor. Es sind schon performante Lösungen um die 50€ pro Monat möglich. Wir selbst sind kein Hosting-Anbieter, aber wir evaluieren eine geeignete Plattform für Sie, und wir haben Erfahrung darin, welche Server mit Umbraco gut zusammenarbeiten.

Steigen wir nun mal in die Wolke. Hier gibt es zwei Lösungen. Zum einen liefert umbraco.com eine auf das CMS zugeschnittene Cloud-Lösung gleich mit. Und preislich geht es los mit 30€ pro Monat. Diese Pakete lassen sich um eine Staging-Instanz ergänzen, hier kommt ein Aufpreis von 30€ dazu, oder Sie buchen ein Paket mit Cloud/Core-Support mit einer garantierten Uptime von 99,9%. Diese Pakete kosten dann ab 185€ pro Monat (Die Preise sind Angaben von umbraco.com, Stand April 2020).

Die andere Cloud-Lösung kommt von Microsoft: MS Azure stellt alle Komponenten, die man zum Betrieb eines Umbraco-CMS benötigt, zur Verfügung. MS SQL-Server, Betriebssystem oder Blob Storage, damit haben Sie ein sorgenfrei-Paket, Sie müssen sich nur um Ihre Inhalte kümmern. Die Kosten für Azure lassen sich nicht pauschal bestimmen, sie müssen individuell zusammengestellt werden, sie unterscheiden sich in Bezug auf Anforderungen und benötigter Leistung.

Alle Cloud-Services haben den Vorteil, dass sich Ihre IT nicht um die Server-Administration kümmern muss, Sie genießen eine garantierte hohe Bandbreite, wenn eine Festplatte ausfällt, wird das durch die redundanten Systeme im Rechenzentrum abgefangen, Betriebssystem-Updates werden automatisch eingespielt, und, und und. Die TCO liegen hier in einem sehr interessanten Bereich, da der Aufwand an Systemwartung keine Rolle mehr spielt.

Soweit ein kleiner Einblick in die Hosting-Welt rund um Umbraco. Wenn Sie Fragen zu einer dieser Lösungen haben, scheuen Sie sich nicht, mit uns Kontakt aufzunehmen. Wir stehen Ihnen mit Rat und Tat zur Seite.

 

 

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